In der Universitätsstadt Göttingen bezuschusst der Bund die Montage einer Wärmepumpe seit dem 24.09.2026 mit bis zu
70 % staatlicher Förderung, bei sehr niedrigem Einkommen sogar mit bis zu 80 %. Maximal werden förderfähige Kosten von 28.000 € für die erste Wohneinheit angesetzt. Die Förderung ruht auf drei Säulen:
- Säule 1: Basisförderung (30 %)
Ob Einfamilienhaus in Nikolausberg oder vermietetes Haus in der Weststadt: Beim Einbau einer förderfähigen Wärmepumpe erhältst du 30 % der förderfähigen Kosten.
- Säule 2: Klimageschwindigkeitsbonus (16 %)
Für selbstnutzende Eigentümer, die eine funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gas-Etagen- oder Nachtspeicherheizung austauschen, gibt es 16 % zusätzliche Förderung. Gas- und Biomasseheizungen müssen mindestens 20 Jahre in Betrieb sein. Entscheidend ist der Tag deines Antrags, denn ab dem 01.02.2027 sinkt der Satz.
- Säule 3: Einkommensabhängiger Bonus (10 bis 40 %)
Wohnst du selbst im Haus, richtet sich dieser Bonus nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen: 40 % Förderung bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 € und 10 % bis 50.000 €. Mit Kind unter 18 Jahren erhöhen sich die Grenzen um jeweils 10.000 €.
Insgesamt kannst du so bis zu
19.600 € Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe in Göttingen bekommen, bei geringem Einkommen bis zu 22.400 €. Der Weg zum Zuschuss in Kurzform: Bestätigung zum Antrag vom Fachbetrieb einholen, Vertrag mit Förderklausel abschließen, Antrag im KfW-Portal stellen, Wärmepumpe einbauen lassen, Nachweise einreichen, Auszahlung erhalten. Da kein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht und die Mittel begrenzt sind, lohnt sich ein früher Antrag.